„Knips“

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https://my.mail.ru/mail/dmi_k/video/clips/481.html

Es ergibt sich mal wieder die günstige Gelegenheit, einen Blog-Artikel zu Verfassen.
Alle,die nicht wissen, wie meine momentane Situation ist,aber dies gern besser wüßten: Ich litt sichtbar für andere an meinen Hirnmetastastasen.
Ich selbst stellte meine motorische starke Verlangsamung aufgrund eines platzeinnehmenden Ödems in meinem Gehirn erst nicht fest. Alles schien für mich normal . Ich  wohnte ich von  Anfang Januar  ca, sechs Wochen wieder bei meinen hilfsbereiten Eltern, die mich bestens versorgen,agitieren und mittlerweile vertrauensvoll wieder in meine Wohnung in Darmststadt alleine überlassen haben. Ich war wirklifch balla balla und habe etwas Ruhe nötig und gehabt.
Gemau das habe ich bei meinen Eltern gefunden. Zudem halfen sie und  Kortison, in schwachen Dosen half mir, mich, in meinen Alltag zurecht zu kommen. Sozial zu sein, Einkäufe zu erledigen, Termine selbständig zu erinnern und gewissenhaft und orirntiert mit dem alltäglichem Leben umzugehehen. Sprich Gselbst efahren und Situationen selbst einzuschätzen (Straßen, -Straßenverkehr) und statt dessen nicht Angewohnheiten zum Opfer zu fallen
.Ich esse jedoch, nach selbst auferlegter Abstinenz, wieder vehrmehrt  Zucker,Milchprodukte und zuckerhaltiges Gebäck.Aber das tue ich in vollem Gewissen eines herdonistischen Einstellung und dessen möglicher Schädlichkeit. Und de Aber ich dachte mir:wenn mein Körper Zeiche nzeigt, die den Konsum von Zucker gerade unerlässlich erscheinen lassen, geb ich ihm gerne nach,,solange mich mein Befinden, mein Verhalten oder meine Figur nicht unzufrieden machen.
„Nichs bereuen“ hatte ich mir selbst mal gesagt-und wann ist die Situation angebrachter als gerade?
Zu vielen Ertnährungstipps bin ich schon gefolgt. War auf der Suche nach Besserung oder gar Heilung meines“Zustands“.Verbot mir mir aber ,aber im Augenblicksehe eine  „gesunden“ Geistes,  den hedonistischen Blick auf mein Leben als heilend für meine ohnehin schon geschundene,als einen Vernunftorientierte Seele.

Mir fehlt zudem ein gut genuges Wort, das meinen Zustand gerade beschreiben kann Man fragt mich: ?Wie geht es dir/Ihnen?“  Sage ich „gut“ entspricht es nicht ganz der Wahrheit. Denn immerhin beschäftigen mic hleider gerade Themen, denen sich erst Menschen jenseits ihrer unverfänglichen Jugend widmen müssten. Antworte ich auf solch eine Frage  mit“schlecht“ entspricht es der Waahrheit auch nicht wirklich, denn im Vergleich zu anderen Menschen in meeineem Umfeld wirke ich recht optimistisch und zufrieden mit dem,was mir gegeben wurde. Wenn ich es mir manchmal auch gestatte, etwas voruteilbehaftet oder gar genervt auf  auf meine  Mitmenschen zu zu gehen. Antworte ich auf die Frage „Wie geht´s“ mit „Naja“, suggeriere ich Interesse daran, über das Sprechen zu wollen, was mir gerade passiert,was ja im Grunde gut ist, oder was für mich gerade nicht so gut läuft. „Wie geht´s“ empfinde ich als Einstieg in ein Gespräch zwischen mindestens zwei Menschen, die in Etwa von voneinander wissen oder spüren,dass es dem anderen gerde so und so geht. Ich werte diese Information daher als kostbar, da sie erstens nicht Jedermensch hören will und verarbeiten- und auch nicht Jedermensch gerade verarbeiten kann oder möchte. Insofern steht die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Blogs auf dem Plan. Der zwar dienlich sein kann bei der „Befindlichkeits-Bewertung“ meinerseits, andererseits soll sich die LeserIn ja bei entsprechenden Gefühlen im eigenen Leben auch nicht genötigt fühlen, meinen aktuellen Blog-Eintrag zu lesen, wenn Sie/Er selbst keinen Benefit davon hat.

„Knips“ ist übrigens das Onomatopooeikum zu vielen Lampen ,die man aus- oder anknipsen kann und die dabei ein solches Geräusch machen. Das ist nach vielen mein Anker gewesen. Hier in Darmstadt macht der“Knipser“meiner Nachttischlampe auch dieses Geräusch.  Es sind manchmal die kleinen Dinge.
So schafft frau/man eben nicht slles alleine. Auch wenn man es gern gerade schnell alleine geschafft/erledigt hätte.

 

 

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Was ist nochmal, „wenn man trotzdem lacht“?

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Ich schreibe das zwar oft, aber ich bin heute sehr zufrieden mit mir, mal wieder etwas zu schreiben. Ich bin nämlich momentan etwas träge.
Ich liebe mein Bett und meine Couch. „Draußen“ verliert an Attraktivität und meine Wohnung wird zu meinem gemütlichen Raumschiff mit Kochgelegenheit, Nasszelle und Bick nach draußen. Ach, und Einkaufsgelegenheiten in der Nähe. Ein perfekter Ort zum Urlaub machen würde man denken, nur dass die Heizkosten ziemlich teuer sind. Naja..
Ich bin zwar des Öfteren draußen und ich muss einmal am Tag an die frische Luft, aber zu Hause ist es schön, geschützt und warm. Auch wenn mir selbst das ausreden würde, denn ein Krebs-Patient lebt ja mit Bewegung besser- lese ich immer wieder- Stimmt vielleicht auch. Nicht, dass mir das nichts wert wäre, aber bevor ich raus gehe und denke: Wärst du mal besser zu Hause geblieben, bleib ich manchmal wirklich lieber daheim und ärgere mich danach über mich.
Vor einiger Zeit bekam ich das Angebot, auf meinen Blog zwei aktuelle Bücher aus dem humboldt-Verlag zum Thema Krebs und dem Umgang damit, vorzustellen.
Beide Bücher sind für mich tolle Nachschlagewerke, also Bücher, die man nicht erst viel durchlesen muss, aber es bestimmt möchte, denn die behandelten Themen sind interessant. Und beide Bücher ziehen an einem Strang denn beide sind sehr gute Begleiter in der Krebszeit.
naturhrilk-buch

Das eine Buch befasst sich mit „Naturheilkunde bei Krebs“- so auch der Name.
Toll gegliedert, mit ausführlichem Befassen in das Thematik „Naturheilkunde und Krebs“ und umfassende Behandlung mit dem Thema „Krebs und Naturheilkunde“.

krebsiatwennmantrotzdemlacht

 

 

Das andere Buch schob ich wegen seines saloppen Titels erst etwas von mir fort. „Krebs ist, wenn man trotzdem lacht“ stellte sich jedoch als sehr lesenswert heraus, ohne zu viel auf die Tränendrüse zu drücken oder das Thema „Leben mit Krebs“ zu verharmlosen. Mit vielen eigens erlebten und ohne gute Ratschläge ist die *Autorin in dem Buch präsent.

 

 

Hier noch ein Song samt Video den ich momentan wegen seines Inhalts sehr schätze.

Ain’t No Reason

There ain’t no reason things are this way
It’s how they’ve always been and they intend to stay
I can’t explain why we live this way
We do it every day

Preachers on the podiums speaking of saints
Prophets on the sidewalk begging for change
Old ladies laughing from the fire escape
Cursing my name

I got a basket full of lemons and they all taste the same
A window and a pigeon with a broken wing
You could spend your whole life working for something
Just to have it taken away

People walk around pushing back their debts
Wearing paychecks like necklaces and bracelets
Talking about nothing, not thinking ‚bout death
Every little heartbeat, every little breath

People walk a tight rope on a razors edge
Carrying their hurt and hatred and weapons
It could be a bomb, or a bullet or a pen
Or thought, or a word or a sentence

There ain’t no reason things are this way
It’s how they’ve always been and they intend to stay
I don’t know why I say the things I say
But I say them anyway

But love will come, set me free
Love will come, set me free, I do believe
Love will come, set me free, I know it will
Love will come, set me free, yes

Prison walls still standing tall
Some things never change at all
Keep on building prisons, gonna fill them all
Keep on building bombs, gonna drop them all

The wind blows wild and I may move
The politicians lie and I am not a fool
You don’t need no razor or a three piece suit
To argue the truth

They air on my skin in the world under my toes
Slavery stitched to the fabric of my clothes
Chaos and commotion wherever I go
Love I try to follow

Love will come, set me free
Love will come, set me free, I do believe
Love will come, set me free, I know it will
Love will come, set me free, yes

There ain’t no reason things are this way
It’s how they’ve always been and they intend to stay
I can’t explain why we live this way
We do it every day

 

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Hallo, ich würde euch gern auf eine Veranstaltung hinweisen.
Die Fotos wurden gemacht, um anderen Mitmenschen vor Augen zu führen, welche Traurigkeit und welche Lebensfreude Brustkrebs beinhalten kann.
Ich kann leider nicht da sein. Aber ich habe mitgemacht und gemeinsam hatten wir alle eine Menge Spaß 😀
Also hier unsere Ankündigung und liebe Grüße

Mari

foto.jpg

 

 

 

Warmes Licht durchfließt meine Seele

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Ich habe eine wunderbare Doku über Meditation und Achtsamkeit auf arte gesehen siehe Link unten).
Ich habe selbst zwei Mal das Dasein in völliger  Meditation und umfassender Achtsamkeit in  einem Vipassana-Seminar erleben dürfen. Ich gehe fest davon aus, dass diese positive Einstellung zu sich und anderen Wesen, heilend auf die Wahrnehmung des Lebens wirken kann. Vor allem auf das Finden des individuellen Glücks- ohne dabei narzisstisch zu werden.
Namaste

http://www.arte.tv/de/videos/051656-000-A/die-revolution-der-selbstlosen

„Schreiben heißt: sich selber lesen“

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„Schreiben heißt: sich selber lesen“

Größer kann ein Bogen wohl kaum sein als der, den ich die letzten Wochen um meinen Schreibtisch zog, um meinen Blog und meine wehrten Leser mit einem Blogeintrag zu ehren.
In den vielen kleine Zielen, die ich mir gesetzt hatte, habe ich mich total verzettelt und letzten Endes nur die großen Vorhaben umzusetzen. So habe ich mich in kürzester Zeit in drei verschiedenen Vereinen und Projekten angemeldet Aber mein Körper schreit unentwegt:

„Mach das bloß nicht Zuviel! Dann kannst du ja gar nicht schauen, was diese Woche in der Internet-Mediathek läuft. Und du schaffst es nie deine Emails und Briefe zu Beantworten! Nicht mal mehr Zeit zum Stricken oder Spazieren gehen wirst du haben! Du könntest es so viel bequemer haben. Komm erst mal auf die Couch und leg dich hin; Die Emails und die ganze restliche Welt draußen sind morgen auch noch da!“.

So in etwa klingt das Monster, das mich Tag für Tag begleitet. Und es ist allein schon harte Arbeit, dagegen an zu arbeiten und mehr zu machen, als den Tag gemütlich auf dem Sofa zu verbringen Meistens, gelingt mir das. Aber es bedeute für mich wahre Kraftanstrengung. Das Leben böte mir bestimmt viel mehr Chancen und Möglichkeiten, um meine Zeit zu verbringen, wenn ich nur nicht oft weghören würde. Aber zum Glück, sind mir die Ausreden noch nicht ausgegangen.
Das mag jetzt für manche super faul klingen, aber der Spagat zwischen Schonung und Begegnung mit der Welt ist echt nicht einfach, wenn „man“ keine extrinsische Motivation hat.

Kürzlich habe ich endlich eine persönliche Email beantwortet. Während dem Schreiben stand dort eine selbst erlebte Geschichte von mir, die mir zeigte, dass mein Körper manchmal bequem sein mag, jedoch mein Geist nicht müde ist, Ideen, Gedanken und Geschichten wieder zu erwecken.
Wenn ich bewusst über folgende Geschichte nachgedacht hätte, wäre mir diese kleine Erzählung bestimmt nicht mehr in den Sinn gekommen.

>>Ich hatte einmal eine, von jemandem handgetöpferte Tasse. Sie war Smaragd-grün und Jade-türkis. Damals war ich auf Reisen. Lange Zeit.
Ich habe sie vor Ort in einem Gebrauchtwarenladen gekauft. An dieser Tasse fand ich etwas Feierliches, Festliches. Sie war eine Beständigkeit. Die schönste Tasse der Welt.
Als ich nach einem Jahr wieder zu Hause war, fiel mir diese Tasse eines Tages runter. Sie zerbrach in viele Stücke
Ich konnte sie aneinander kleben, damit sie wieder aussah wie früher. Aber eine Tasse, wie sie vorher war, war sie nicht mehr.
Sie dient mir nun als Blumentopf. Und als Erinnerung. Und sie ist, trotz der zusammengeklebten Scherben, noch immer die schönste Tasse der Welt.<<

Jedem Wesen liegt eine Interpretation dieser Geschichte zu Eigen.
Für mich liegt sie voller schöner Erinnerung und Hoffnung!

„Schreiben heißt: sich selber lesen“ hat Max Frisch einmal gesagt. Ein weiser Mensch.

Auf bald

 

 

Ich war noch niemals..

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Ich war noch niemals..

Jetzt habe ich lange nichts auf meinem Blog veröffentlicht.

Mein Leben ist nach dem Wirrwarr der vergangenen Jahre ruhig geworden. Endlich!
Ich genieße diesen Zustand muss ich sagen. Nach wie vor lebe ich gut mit meinem Schalentier unter einem Dach. Doch das „Langsam“ werden ist sein Geschenk an mich, mit dem es mir gut geht und das ich nicht missen möchte.

Anstatt von  jedem Moment zum nächsten zu hechten, mich anzupassen, damit ich Menschen um mich herum „normal“ oder besonders „ausgefallen“ vorkomme, schätze ich das, was aus mir geworden ist und meine innere Einsicht, die ich bei jeder Gelegenheit nutzen und modifizieren darf. Flitter macht mein Leben bunter aber es macht mein Leben nicht mehr aus.
Weder bin ich „normal“, so wie alle Menschen etwas ganz Besonderes haben, noch will ich mich unsichtbar machen.
Das Schillernde und das Glitzernde um mich herum sind kleiner geworden, aber dafür wahrhafter. Ich betrachte oft Fotos aus meiner Vergangenheit. Mit Wehmut. Damals war ich jemand mit langen Haaren und Fantasien. Wie mein Leben wohl mal sein würde, wenn ic_D800641h „erwachsen“ bin? Heirat? Kinder? Wohin geht es?

Das „Erwachsen werden“ stand auf einmal vor mir, als ich Krebs diagnostiziert bekam. Viele Fantasien zerplatzten damals wie Seifenblasen. Aber Seifenblasen faszinieren ja gerade deshalb, weil sie zerplatzen. Die Faszination liegt in Ihrer Flüchtigkeit – so wie der rauchende Atemhauch, in einem dunklen Winter-morgen, während man bibbernd vor Kälte, auf den Bus wartet.
Ich hatte auf viele Einsichten und Ereignisse, zu Gunsten reicher Erfahrungen, verzichten müssen. Aber manche Entscheidung war durch meine Diagnose und mein neuer Lebensabschnitt unnötig und das schaffte mir eigentlich Erleichterung sowie Freiheit und bestärkte mich darin, dem Weg zu folgen, den mein Herzen wirklich gehen möchte.

Bis bald.

Wenn ich krank bin, sind alle Menschen traurig

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Kennt ihr das auch? Man krebst so vor sich hin, versucht sich des Lebens, das nun vollkommen anders ist als bisher, zu freuen-Doch da..
..da kommt die Kontrolluntersuchung.

Ich bin schon Wochen vorher angespannt und aufgeregt. Ich habe gelernt, solche Gemütslagen nun offen zu zeigen (Verdrängung ist ja auch wieder schädlich für die physische und psychische Gesundheit). Aber so sind „alle“ mit mir angespannt und aufgeregt. Ein natürlicher, alter Reflex, klar! Aber mein Eindruck sagt mir: Niemand will meine schlechten Gefühle sehen.
Menschen schließen die Augen davor. „Glücklich soll sie sein“.

Danach:

Ist die Kontrolle gut, freut man sich und Entspanntheit macht sich breit.
Ist die Kontrolle mies gelaufen, ist man selbst am Boden zerstört. Statt Entspanntheit kommt in mir Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit auf. Wie kann ich mir und den anderen helfen? Wer kann das mit mir tragen? Wer mag sich dieses traurige Gesicht ständig anschauen? Wer hält die Antwort aus, auf die gut gemeinte Frage: „Wie geht´s dir“?
Ich weiß, wie sich dieser Rucksack anfühlt – ich will ihn niemand anderem geben.
Nun sind alle traurig. Auch blöd.

Nach einigen Tagen bin ich wieder das alte Lächeln, das Hoffnung ausstrahlt. So oder so. Im Prinzip bin ich ja sehr froh, so wie ich bin- Wenn nur die gelegentliche Traurigkeit „aller“nicht wäre.

 

Das Video ist ein bisschen. ähh,.seltsam. Aber es klingt gut  🙂