Apfelkuchen- denn Apfelkuchen ist Liebe

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Da ich euch auf keinen Fall das Kuchenrezept vorenthalten möchte, das mein Mitbewohner letztes Wochenende zauberte, und welches ich es heute schnurstracks zum aktuellen Wochenende, nachbacken musste, um kein Apfelkuchenfreies Wochenende erleben zu müssen; UND weil es  einfach so verflixt lecker und dabei so einfach geht, hier da Rezept:

Gedeckter Apfelkuchen. Riecht nach Leben und Glückseeligkeit

Man nehme:

200g Butter
100g Zucker
1 Pck. Vanillzucker
1 Ei
300g Mehl
2 TL Backpulver
1 kg Äpfel (vorzugsweise Boskoop, da sich seine Säure und die Konsistenz perfekt zum Backen eignen)
150g Puderzucker
Zitronensaft von ca. 1-1,5 Zitronen

Äpfel schälen und in schmale, halbierte Spalten schneiden.
Butter, Zucker und Vanillzucker gut mit Knethaken zu einer Masse vermengen, anschließend das Ei hinzufügen und ebenfalls verkneten.
Das Mehl und das Backpulver mit der Knetmasse vermengen, bis ein schön fester Knetteig entstanden ist.

Mit ca. 1/3 des Teigs einen Deckel ausrollen. Am besten geht das auf einem ausreichend großen Stück Frischhaltefolie und einem eingemehlten Nudelholz. Ich habe die Springform daneben gelegt und als das Teigstück ca. 3-4mm maß und groß genug war, einfach mit dem Springformrand ausgestochen, wie ein Riesenplätzchen. Der Rest des teiges, kommt wieder ins Spiel.

Den Rand der Springform einfetten und etwas mit Mehl ausstäuben. Auf den Boden der Springform legt man am besten ein Stück Backpapier. Darauf verteilt man aus einem weiteren Drittel den Boden. Das geht gut genug mit den Fingern, indem man kleine Klößchen teig platt drückt und aneinander klebt, bis eine relativ ebene durchgehende Bodenfläche entsteht.
Aus dem letzten Drittel des teigs den Kuchenrand hoch ziehen. Ruhig bis unter den Rand der Form, damit man zum schluss Deckel und Rand gut verbinden kann.

In dieses süße Bett legt man nun die Apfelspalten. Am besten gut aufeinander gelegt, ohne viel Raum, damit die Masse beim Backen nicht zu sehr einsinkt.

Sind alle Apfelkinder im Teigbett kommt die Teigdecke drauf. Diese wird am Rand etwas mit dem Randteig angedrückt und ggf. nach innen etwas umgeschlagen.

Nun kommt das Apfelkuchebaby in den 180°C vorgeheizten Backofen und darf dort ca. 50-60 Minuten backen, bis die Decke leicht gebräunt ist.

In dieser Zeit kann man den Zuckerguss anrühren und kurz ziehen lassen, ehe er zum Einsatz kommt.

Das Topping kommt mit dem Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft, das noch sehr dickflüssig, auf den heißen Kuchen aufgetragen wird und das ganze zu einem knusprig süß-sauren Kaffee und Kuchen Erlebnis empor hebt. Lecker!

Denn der Genuss sollte niemals zu kurz kommen 🙂

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