Ölziehen

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Mir fällt gerade auf, dass ich noch gar nicht übers Öl-ziehen geschrieben habe.
Das muss ich ja mal schnell noch nachholen.
Ölziehen ist eine Technik aus der ayuvedischen Lebenshaltung. Andere Bezeichnungen sind unter anderem Ölsaugen oder Ölkur.
Ich kam durch das Buch „Dem Krebs davon leben“ von Annette Rexrodt v. Fircks auf diese Kur und finde sie so angenehm wie wirkungsvoll – Auch wenn der Name erst einmal sehr abschreckend anmutet.

Durch das Öl, mit dem man im Prinzip einfach nur die Mundhöle spült, werden Giftstoffe und Ablagerungen gelöst und hier steckt auch der Mechanismus in der Pflege der Mundschleimheit während der Chemotherapie und zur Vermeidung von Aphten und Missempfindungen.

Man nimmt hierzu morgens nach dem Aufstehen (ohne den Mund ausgespült oder zuvor etwas getrunken zu haben) einen Esslöffel Öl in den Mund und spült und zieht es in der Mundhöle uhher (Nicht gurgeln oder schlucken!!). Etwa 10 Minuten lang, bis  das Öl, nachdem es erst etwas zäh wird, wieder schön flüssig und hell geworden ist.

Als Öl eignet sich ein gutes Speiseöl, wie Olivenöl (wobei ich den Geschmack am Morgen nicht gut aushalten konnte) oder andere unraffinierte Öle, zum Beispiel Sesamöl.

Nach der Ölkur den Mund mit klarem Wasser ausspülen und Zähne putzen. Ihr werdet sehen, die Beläge auf der Zunge verschwinden bereits nach wenigen regelmäßigen Anwendungen und man fühlt sich mundrum gesund 🙂

Zur detailierteren Anwendung und den Anwendungsgebieten findet man im Internet viele weitere hilfreiche Tipps.
Beispielsweise hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/oelziehen.html
Viel Spaß bei Ausprobieren!!

Auf mich wartet ab heute ein zwei-wöchiger Urlaub in der Türkei. Jippie!
Jo und ich werden erst in Istanbul und dann an der Ägäis ausgiebig entspannen und das vergangene Jahr mit all seinen Hochs und Tiefs auf diese Weise Revue passieren lassen und verabeiten.
Wie schon so oft am Ende einer Vorbereitungsphase habe ich seit gestern beständige Kopfschmerzen und zu allem Überfluss auch noch (potetielle) Migräne-Auren.
Ein krasses Gefühl, wenn man das zum ersten Mal bekommt. Ich dachte schon, mir muss jemand LSD in den Tee getan haben, als ich auf einmal bute Bälle im Blickfeld hatte und alles wie durch ein Prisma gesehen habe.
Aber mein Arzt meinte bereits: Brustkrebs und Sehstörung, da bestünde kein Zusammenhang.
Ich nehme also an, es ist Verspannung, Stress und das komische Wetter und freue mich auf hoffentlich unbeschwerte Tage im spätsommerlich heißen Istanbul. Das wird mir und meinem Kopf bestimmt am allerbesten tun.

Liebe Grüße


 

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  1. Ein wirksames und leckeres Öl ist das Kokosnussöl. Bis zu 28 Grad ist es relativ fest, so dass man es ein bisschen vorwärmt oder gleich im Mund zergehen lässt. Ich habe gehört, dass man nach etwa 3-4 Minuten ausspucken (in ein Papiertaschentuch) sollte, um eine Rückvergiftung zu vermeiden. Daran ist zu erkennen, wie stark entgiftend diese tägliche Kur wirkt.

    Manchmal spuken im Internet Meinungen, die solche natürlichen, komplementären Methoden nicht so mögen. Da hilft es zu wissen, dass es eine ganze Reihe von positiven wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema gibt. Einige Link sind auf dieser Seite hier: https://www.weissezaehnebleaching.de/category/blog/. (Ich weiß nicht, ob ich diesen Link hier mitteilen darf, wenn nicht, dann bitte löschen. Danke.)

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