„da“ – Ein Wort mit vielfacher Sinngebung

Standard

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Zugegeben, in der Reha befindet man sich nicht gerade am Nabel der Welt, am Schmelztiegel dessen, wo Geschichte geschrieben wird und neue Epochen beginnen. Doch man lernt, da zu sein. Und mehr braucht es manchmal nicht, um seinem Leben eine neue Wendung oder neue Inhalte zu geben.
Endlich ernte ich ein paar Erfolgserlebnisse des Sporttrainings. Ein behagliches Gefühl- sei es Endorphin oder einfach Glück überschwemmte mich, als ich am Freitag Vormittag mit meinem vitalen Bewegungsprogramm durch war.
Heute waren mir nach zwei Stunden Tai Chi-Kurs am Morgen und einem Nachmittagsausflug ins DDR-Grenzmuseum und die Innenstadt zwar nicht mehr nach Sport, doch ich denke geistig und emotional habe ich mit Facebook, Google-Artikeln und mit dem guten Gewissen eines neuen Blog Artikels für heute genug getan und kann morgen früh wieder aktiv sportlich in den Tag und die neue Woche starten.

Rote Bäckchen bei Schnee und Eis auf der Wartburg

Rote Bäckchen bei Schnee und Eis auf der Wartburg

Monster-Lymphöden, oder: Hulk-Mari gegen das Böse

Im Reha-Zentrum, wo es Internet nur im Erdgeschoss gibt und wo bereits um 22:30 das Licht zunächst gedämpft und dann um 0:00 nahezu ganz gelöscht wird, sitze ich mit Ludovico Einaudi auf den Ohren und schreibe ins Internet-Off – Ich, ein ganz kleines Teilchen eines riesengroßen Ganzen – und fühle mich wunderbar umhüllt und gehalten von der Dichte der Welt um mich herum, die mich in diesem Moment absoluten Frieden und Stille erleben lässt. Eine innere Ruhe breitet sich in mir aus, wie sie vielleicht auf dieser Welt schon gar nicht mehr oft existiert..

Indem ich einfach da bin. Mit den Gedanken im Hier und Jetzt. In meiner eigenen Mitte.
Alles ist gut, nichts tut weh..

Ich denk an alle, denen es nicht so geht und sende ihnen  einen Teil meiner Ruhe und Gelassenheit die Dinge zu nehmen, wie sie sind. Und gleichzeitig die Kraft und das Durchhaltevermögen, sich selbst  nicht aus den Augen zu verlieren.
Ich habe leider nicht heraus finden können, wer diesen Satz in dieser Form zuerst so verfasst hat, aber er kam mir gestern wieder in den Sinn und ich möchte ihn gern mit euch teilen:
„Tu Deinem Körper Gutes, damit die Seele gerne darin wohnt“

In diesem Sinne konnte ich mich auch nicht für ein einziges Lied entscheiden, dass ich euch passend zu meinem heutigen Eintrag mitgeben könnte. Daher zuerst das Stück von Ludovico Einaudi, das ich gerade unter anderem in Wiederholung höre.
Das zweite Lied ist  nicht mehr ganz neu und vielen sicher bekannt, doch heute erst habe ich mal auf den Text gehört und mich hat eine Lust auf Leben, Sonne und einfach Dabei sein ergriffen, die mich wohl so schnell nicht mehr los lassen wird.
Daher : Spürt am besten in euch selbst hinein, in welchem Gemütszustand ihr euch gerade befindet und wählt je nach Ruhe (Video 1) oder Aufbruchsbedürfnis (Video 2)  🙂

Eure Mari

„Ich will da sein
Wenn die Zeit gefriert
Ich will da sein
Wenn sie explodiert
Und wenn sich dabei
Mein Verstand verliert
Ich will da sein
Wenn es passiert“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s