Seichte Gewässer können so schön sein

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Freitag – endlich Wochenende. Ich liebe meine vier-Tage-Woche. Es gibt nichts Schönes 😀

Es wäre einiges zu tun. Zu lernen, zu lesen, zu erledigen.. doch ich liege im Bett und mit meinem Computer (der dank der neuen SSD-Karte nun schnell ist wie ein Wiesel), ehe ich gleich ganz langsam in den Tag starte – die Vorfreude auf mein Müsli schon im Hinterkopf. Ausserdem: der Blog will von Zeit zu Zeit ein bisschen gepflegt sein. Und das macht mir am meisten Spaß wenn ich, noch in Schlafklamotten, bei einem Kaffee auf der Couch oder dem Bett sitzen, schreiben und schwelgen kann.

Vor drei Wochen gummistiefelte ich im Regen noch durch Berlin und auf der Fusion umher. Trotz der Kälte und des Regens war es ein sehr schöner Urlaub bei meiner Freundin und auf der Fusion. Viel Zeit zum Kräfte nachtanken, für Energie- und Kreativitätsausbrüche..
Und mal wieder andere Gesichter sehen, als das Marburger Allerlei. Nach einigen Jahren in dieser Stadt hat einfach jede/n schon mindestens einmal gesehen 🙂

Mit meiner Sonnenbrille bei Nacht ging auf dem Festival trotz lauter Musik und grellem Licht trotzdem alles gut. Es war nicht ganz so wie die Jahre davor- die Selbstsorge hat Einzug gehalten und natürlich wirkte sich auch das Wetter und die Konstellation der Menschen auf das Empfinden meines Fusions-Erlebnisses aus, doch ich konnte überall dabei sein, war voller guter Laune und hab mir die Nächte genauso um die Ohren geschlagen wie meine Freunde. Ein bisschen mehr Alkohol als erlaubt wäre floss dann aber doch für mich. Und hierbei die Erfahrung zu machen: „Alles bleibt gut“ hat mich sehr beruhigt.
Mit meinem Kurzhaarschnitt fiel ich in der bunten Masse, im Gegensatz zu Berlin, dort dann auch nicht mehr auf. Ich genoss, meinem inneren Kind freien Auslauf gewähren zu dürfen und keine Verpflichtung zu spüren, die mir wie sonst am Hacken hängt. Voll schön..

Am Montag bricht die letzte Uni-Woche an. Danach folgt eine Woche intensiven Lernens, mit der Klausur in Psychiatrie am Ende dieser Woche und die Organisation für die Aufnahme der neuen Motologie-Studenten parallel. Wenn ich dann am Samstag bei meiner Oma zum 80.(?!) Geburtstag am Kaffeetisch sitze, ist das Semester bis zu nachfolgenden Prüfungen im September erst einmal rum und ich kann mich meinen Hobbies widmen und den Sommer genießen 🙂 Da ich noch keine konkreten Urlaubspläne habe stehen mir gerade Tür und Tor offen und ich bin gespannt, wo es mich hin zieht.

Leider folgt zuvor noch ein MRT des Kopfes Ende Juli, doch bei meiner aktuell hervorragenden Verfassung hi-ha-hoffe ich, dass es keine schlechten Nachrichten gibt, die mir die Ferien versauen. Daumen drücken!!!

Nun geht’s mit einem leckeren Müsli im Bauch gleich an den Schreibtisch. Psychiatrie-Lernen macht mir wenigstens Spaß.
Manchmal denke ich dabei: „Oh, dieses oder jenes Symptom kenn ich von mir auch“. Aber langsam- in der Masse des Lernens werde ich gegen diese Eigendiagnostiken mehr und mehr immun, was ziemlich gut für meinen hypochondrischen Geist und meine Selbststärkung ist 😉

Übrigens (Danke an Sue für den Hinweis): Das neue Medikament, dass ich nun einnehme und über das ich im letzten Blogbeitrag sprach heißt nicht Zoladex, sondern Xeloda!

Ich wünsch ein eine schöne und hoffentlich sommerliche Zeit
Gesundheit, Glück und gute Laune

 

 

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