Und es war schön.

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Zunächst einmal möchte ich meine übermäßige Freude  darüber ausdrücken, das ich über die Besucherstatistik meines Blogs heute auch zwei Aufrufe aus Neuseeland sehen konnte 🙂 Eine schöne Vorstellung, dass (vermutlich diejenige ;)- ich hab da eine Vermutung ) so weit weg an meinem Leben teilhaben kann 🙂

Ansonsten läuft es wieder ziemlich gut geschmiert. Hatte bis jetzt eine tolle Woche und habe mir angesichts dessen heute einfach mal einen Kuchen gebacken. Nachdem ich viel überlegt hatte, wem ich diesen Kuchen schenken, widmen, oder wen ich dazu einladen könnte, dachte ich: Ich schenke den Kuchen MIR und wir beide werden es uns gut gehen lassen und wenn noch jemand mitmachen möchte,ist er/sie herzlich eingeladen.

Nachdem ich letzte Woche von meinem Arzt meinen neusten Diagnose-Stand gehört hatte, habe ich mich gefühlt wie ein kopfloses Hühnchen, dass panisch durch den Stall rennt.
Ich war heute im Uniklinikum Frankfurt bei meinem behandelnden Neurologen und habe seitdem meine Besonnenheit zurück erlangt. Er untermalt seine Aussagen nicht mit viel grauem Schleier-  Wenn ich aus seiner Praxis gehe, sieht meine Welt wieder fröhlich aus. Und so war die Rückfahr nach Marburg mit der Straßenbahn, einem Extraumweg über Sachsenhausen und dem Zug ein reinstes Vergnügen und ich war so vergnügt und Lebensfroh wie lange nicht. Ich dachte an dieses, unten gepostete Video, das viele vielleicht schon kennen (http://www.youtube.com/watch?v=Z7dLU6fk9QY).
Als ich im Zug sitzend um mich blickte, schauten alle auf ihre kleinen schwarzen Bildschirme und hatten Kopfhörer auf. Vielleicht um Privatsphäre zu haben und bloß nicht angesprochen zu werden. Haben Menschen in unserer Gesellschaft vielleicht zuviel Angst voreinander und brauchen daher Musik? Überall und zu jeder eit, weil man die eigenen Gedanken nicht mehr hören will oder weil einen die Welt da draußen verwirrt?
Ich hatte auch Kopfhörer auf- wurde mir bewußt. Aber ich hörte keine Musik, da ich in Stille essen wollte. Einfach so aus Gewohnheit hatte ich sie noch auf. Und dann nahm ich meine Kopfhörer ab und tat nichts.
Der leicht gealterte Mann mir gegenüber war arabischer Abstammung. Er hatte kleine Flecke an der Schulter seines Wollpullovers und war ansonsten sehr gut gekleidet. Er aß mit einem Messer genüsslich eine Birne, nachdem ich meine Brotdose mit den kleinen orangenen Möhrenscheiben und dem belegten Vollkornbrot rausgeholt hatte.
In Gießen fragte er mich dann das erste Mal nach den Zugstationen. Wir redeten ein wenig. Sein Akzent war sehr stark und ich verstand ihn leider nicht sehr gut, doch am Schluß schien er unglaublich dankbar, dass ich ihm geholfen hatte und mich kurz auf ein Gespäch mit ihm eingelassen habe. Ich kam mir selbst höflich vorund ich fühlte mich irgendwie beseelt.
Ich werde in Zukunft häufiger in die Stille horchen um zu hören, was sie mir zu sagen hat.
und vor der Musik gibts noch das leckere Rezept für Bananenkuchen nach neuseeländischem Rezeptmit dem ich mich heute verwöhnt habe. Aus dem Edmons Cookery Book, meiner Overseas-Kochbibel, in der kurz und knapp, von Macaroni mit Käse über Chop Suey bis Tiramisu alles drin steht:

Edmonds Banana Cake

  • Preparation Time10 mins
  • Cooking Time 50 mins
  • Source Edmonds Cookery Book
This is an awesome cake because it has lots of bananas in it which give a really good banana taste. A great way to use up those brown bananas instead of throwing them out!
Tolle Idee, was aus reifen Bananen zu backen, bevor man sie wegscheißen würde, weil sie nicht mehr so lecker sind.
  • 125 Gram butter  (softened)
  • 3/4 Cup sugar
  • 2 egg
  • 2 Cup banana  (ripe and mashed – about 5 large)
  • 1 Teaspoon baking soda ( kann man weg lassen)
  • 2 Tablespoon milk  (heated)
  • 2 Cup plain flour
  • 1 Teaspoon baking powder
  • 125g Butter (weich)
  • – 3/4 Tasse Zucker (Kaffeetasse, KEINE Humpentasse)    
  • – 2 Eier               
  • – 2 Tassen reife zerdrückte Bananen Ca. 5 große-gehts aber auch prima schon mit nur zwei Bananen)        
  • – 2 TL warme Milch (Ich mach zum Schluss einfach soviel Milch rein, bis der Teig schwer reißend vom  Löffel, bzw der Rührgerätgabel fällt   
  • – 2 Tassen Mehl (Voll- oder normal, Dinkel.. Man kann auch Nüsse nehmen)      
  • – 1 TL Backpulver (da ich gerne noch Kokosflocken, Nüsse o.ä mitcrein  mische mach ich meistens 2 TL)
  • – Ich mache gern noch ein Pck. Vanillzucker und Zitronenzest/Aroma rein (voll exotisch)
  1. Heat oven to 180 degrees (180° Vorheizen) and grease/oil spray 20cm round cake tin (Kuchenform einfetten).
  2. Cream butter and sugar until light and fluffy (Eier und Butter schaumig rühren). Add eggs one at a time, beating well after each addition (Eier nacheinander einschlagen. Nach jedem gut verrühren).
  3. Add mashed banana (Bananen rein). Stir baking soda into hot milk and add to creamed mixture and stir well (Milch rein /Soda in warmer Milch auflösen, wer mag).
  4. Sift flour and baking powder. Fold into mixture (Mehl und Backpulver mischen,  kurz verrühren bis alles einen Teig ergibt).
  5. Turn into greased cake tin (In die gefettete Form füllen). Bake at 180 degrees for approx 50 minutes or until cake springs back when lightly touched (Bei 180° ca. 50 Minuten backen, bis der Kuchen gar ist [Holzstäbchentest]).
  6. Leave in tin for 10 minutes before turning onto wire rack. When cold ice with lemon or chocolate icing (Nach dem Backen 10 Minuten im Ofen Ruhen lassen, dann abkühlen und nach Wunsch mit Zitronen oder Schokoladen überzug garnieren. Auch lecker : Kleine Löcher in die Kuchekrusten pieken und den Saft frischer Zitrone mit Puderzucker eingedickt dünn über den den Kuchen ziehen).*ohmnomnom..*

 

 

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