Wenn Kosmetik nicht nur schön macht

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Hallo ihr Lieben,
Ich möchte euch heute zu einem diskursiven Thema informieren, das seit geraumer Zeit seine Runde in Frauenzeitschriften, Internetforen und Krebszeitschriften macht.
Es handelt sich um Aluminium-Verbindungen, die in der Kosmetikindustrie, die vor allem in Deodorants angewendet werde, um sogenannte „Weichmacher“: Bisphenol A (BPA), sowie einen umstrittenen Konservierungsstoff in Haut-Kosmetik: Methylparaben.

Ich möchte vorweg sagen, sagen, dass sich dieser Beitrag, wie alle gefundenen Beiträge aus dem Internet, nur aus Quellen speist, die ihrerseits keine hundertprozentige Beweislast und pathologische Verifizierung nachweisen können, sonder lediglich einen möglichen pathologischen Zusammenhang. Mir scheint es, dass zu jeder wissenschaftlichen Studie, die die Schädlichkeit von Aluminium auf den Körper nachgewiesen haben will, eine Studie auftaucht, die das Gegenteil beweist:
Ich möchte mich daher als möglichst neutral darstellen, denn ich bin selbst vom einen und anderen Argument angetan und mir will mir (noch) keine Überzeugung leisten. Dennoch sehe ich mich mit meinem Blog als Informationsportal für Frauen mit Brustkrebs und als solches möchte ich trotz der unbestrittenen, unklaren Beweislage über die mögliche toxische Wirkung von Aluminium in Kosmetik informieren. Zumal ich unter Betroffenenkreisen reges Interesse an dem Thema gefunden habe.

Was die Aluminiumsalze, zum Beispiel in Deodorants und Impfstoffen angeht, konnte nachgewiesen werden, dass sich Aluminium im Körper anreichert. Die angeblichen Folgen, die sich daraus für den Organismus ergeben reichen von harmlos bis krebserregend und daher möchte ich mit diesem Beitrag lediglich Informationsarbeit leisten. Ich habe nachfolgend eine Webpage verlinkt, die eine Liste der Aluminium-Chlorid-freien Deodorants bereit hält.
http://www.deoohnealuminium.de/liste-deo-ohne-aluminium/

Und für die, die das Thema darüber hinaus inhaltlich interessiert:

Für die Skeptiker der Annahme, dessen Auffassung ich nachvollziehbar finde hier ein Beitrag:

http://blog.gwup.net/2013/08/05/angst-essen-verstand-auf-oder-die-akte-aluminium/

Weiterführende Beiträge, unter anderem zum kritisch betrachteten Buch von Ehrgartner :„Die Akte Aluminium“, zum Mitreden:
http://ehgartner.blogspot.de/2012/11/dirty-little-secret-die-akte-aluminium.html
http://www.bfr.bund.de/cm/343/aluminiumhaltige-antitranspirantien-tragen-zur-aufnahme-von-aluminium-bei.pdf
http://www.test.de/Aluminium-in-Deos-Schweisshemmend-und-umstritten-4570934-0/
http://ehgartner.blogspot.de/2012/11/probekapitel-buch-brustkrebs-durch.html

Ähnliches zu sagen gibt es über den weit mehr in Verruf geratenen Weichmacher „Bisphenol A“ (BPA), der in allerlei Plastikverbindungen enthalten ist. Viele Hersteller von Lebensmittelverpackungen und Plastikgeschirr haben diesen Stoff aus ihren Produkten verbannt. In der Herstellung von Babyflaschen ist BPA seit März 2011 gesetzlich verboten.

http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_bisphenol_a_in_verbrauchernahen_produkten-7195.html
http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie_alt/chemie_und_gesundheit/bundschwerpunkte/bisphenol_a/
Methylparabene werden als Konservierungsstoff in Kosmetika und Hautpflegeprodukten eingesetzt. Dieser Hormon-identische Stoff kann den Körper jedoch in seiner Hormonproduktion beeinflussen.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-07/kometika-chemikalien-hormone

So, ihr Lieben. Nun habt ihr ja erst einmal genug zu lesen.
Ich war und bin sehr darum bemüht, aufzuklären, ohne Hetze oder Panik auszulösen. Es wäre das letzte, was ich wollte. Ich glaube jedoch, dass unsere moderne Verbraucherkultur so abnorm und gemütlich geworden ist, dass wir ruhig zwei Mal hinschauen können und für unsere Gesundheit Verantwortung übernehmen, denn wir glauben ja sonst schon nicht alles, was man uns erzählt.
So sind die Zweifler dieser (man mag es Verschwörungstheorien nennen) gleich auf mit den Theorie-Affinen, denn keine kann den anderen momentan Lügen unterstellen und von mir aus kann sowieso jeder machen, wie er und sie möchte- aber man kann ja mal drüber gesprochen haben.

In diesem Sinne noch mit einem schönen Lied in den bestimmt nicht ganz freien Aluminium-, Parabene- und BPA-Abend 🙂

»

  1. hey safari mari. witzigerweise hab ich heute zum ersten mal auf so ner deo dose die aufschrift 0% alu gesehen. und ich dachte: hä? ist die dose jetzt aus plastik oder wie? und dann hab ich mich gefragt: was, wenn die das auf den inhalt beziehen und wieso um himmels willen soll denn alu im deo sein. naja, danke erstmal für die äufklärung. aber was mich mal interessieren würde: benutzt DU denn sachen wo alu drinne ist? oder was wäre denn dein rat an mich flöchen böchen? ich versuch mich gerade von der masterarbeit abzulenken…aber nur so ein bisschen… 🙂

    • Mein liebes Flöckchen 🙂
      Wenn du trotz Ablenkung keine Zeit zur Lektüre meiner angegebenen Quellenliteratur hast, gebe ich dir gerne ein Kurzfassung:
      Aluminium-SALZE, sind in der Deo-Industrie so beliebt, weil sie die Schweißbildung lindern, indem sie die Poren der Haut verengen. Den Bakterien wird somit ein Teil ihrer Nährstoffe entzogen. (–> weniger Axel Schweiß Alarm) Aluminium- und Zirkoniumsalze, die für diesen Effekt verantwortlich sind, reduzieren die Schweißmenge sogar um bis zu 50 Prozent.
      Quelle:http://www.pm-magazin.de/r/gute-frage/wie-wirken-deos

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