Ofenherzigkeit ist gut. Offenhezigkeit nicht ganz so..

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Damit wäre doch alles gesagt..

Damit wäre doch alles gesagt..

Yummy hot slices..

Yummy hot slices..

Meine Ernährungsumstellung zwang mich, über meine neue Kohlehydratquelle nachzudenken, da ich Gluten und Reis nicht essen soll bleiben nur Mais, Kartoffeln und Getreide wie Amaranth und Quinoa.
Da mich mit der Kartoffel eine besondere Liebe verbindet, sie aber meinen Gaumen langweilt, wenn ich sie immer in der gleichen Darreichungsform zu mir nehme, probiere ich gerade etwas rum und wollte euch mal mit einer für mich neuen Art der Zubereitung bekannt machen. Da ich Kartoffeln und Gemüse aus dem Backofen heiß und innig mag, ist mir nun diese Methode begegnet, wie man Kartoffel im Backofen auch verzaubern kann:

Und zwar nimmt man dazu eine frei wählbare Menge an gründlich geputzten Kartoffeln.
Die Kartoffel wird an einer flachen Seite dünn flach abgeschnitten, sodass das Innere frei liegt und die Kartoffel einen besseren Stand hat und nicht weg kugelt.
Im nächsten Schritt wird die Kartoffel in Abständen von ca. 0,5cm eingeschnitten. Und zwar von der Oberseite durch 2/3 der Kartoffel. So, dass die Knolle ein ganzes bleibt und nicht geteilt ist!
Nun wird die Kartoffel vorsichtig mit Öl und etwas Salz eingerieben. Optimaler Weise läuft dabei ein wenig Öl in die entstandenen Ritzen an der Oberseite der Feldfrucht.
Das Öl kann selbstverständlich mit weit mehr als nur mit Salz gewürzt werden. Hierzu eignet sich Paprikapulver edelsüß und/oder scharf, Rosmarin, Thymian, Curry, Cumin.
Hierbei kann man die „Marinade“ entweder mit einem Backpinsel oder den Händen in die Kartoffel einmassieren.
Nach diesem Schritt schieben wir die Kartoffel bei 200°C 30 Minuten in den Backofen. Nach dieser Zeit sollte die Kartoffel nochmals mit dem Öl oder der Kräutermischung bepinselt werden (diesmal besser NICHT die Hände benutzen). Wer möchte kann jetzt ein kleines Stückchen Butter über die heißen Kartoffeln rinnen lassen, das veredelt angeblich die „goldigkeit“der Knolle.
Mit diesem letzten Schliff kommt die Kartoffel noch einmal in den Backofen, wo sie noch mal bis zu letztendlich erreichten Garzeit auf ihren großen Auftritt wartet. Dieser zweite heiße Aufguss dauert nochmal 15-20 Minuten, je nach Kartoffelgröße.
Man kann im letzten Ofengang auch noch kleine frische Kräuter in die Schlitze stecken, zum Beispiel Rosmarinzweige.

Wenn sie endlich fertig sind, sollten sich die einzelnen Schnitte optimaler weise etwas aufgefächert haben. Aber auch ohne das schmecken sie ganz besonders und sind irgendwie anders als die Kartoffel in ihrem üblichen Salz- und Pellkartoffel-Gewand. Vom Püree mal ganz zu schweigen 😉

Gut schmeckt das Kartoffelge(r/d)icht alleine schon, aber auch Schmand, Kräuterquark oder eine andere Würzsoße eignet sich hervorragend und zieht bestens in das Kartoffelgerippe ein.

Ich hoffe, ihr konntet meine Ausführung nachvollziehen und euch schmeckt diese Kartoffelinterpretation!

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  1. Das Rezept werde ich bald mal ausprobieren. Ich bin eh Kartoffel-Fan. Ich mache oft Ofenkartoffeln, die kommen dann aber in Alu-Folie und nicht derart angeschnitten . . . klingt aber echt lecker.

    Das Bild wegen August-April ist heute auch mein Gedanke gewesen . . . aber wäre es jetzt April, hätten wir den Sommer noch ohne Winter dazwischen vor uns 😉

    Gruß Sue

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