Wenn ich krank bin, sind alle Menschen traurig

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Kennt ihr das auch? Man krebst so vor sich hin, versucht sich des Lebens, das nun vollkommen anders ist als bisher, zu freuen-Doch da..
..da kommt die Kontrolluntersuchung.

Ich bin schon Wochen vorher angespannt und aufgeregt. Ich habe gelernt, solche Gemütslagen nun offen zu zeigen (Verdrängung ist ja auch wieder schädlich für die physische und psychische Gesundheit). Aber so sind „alle“ mit mir angespannt und aufgeregt. Ein natürlicher, alter Reflex, klar! Aber mein Eindruck sagt mir: Niemand will meine schlechten Gefühle sehen.
Menschen schließen die Augen davor. „Glücklich soll sie sein“.

Danach:

Ist die Kontrolle gut, freut man sich und Entspanntheit macht sich breit.
Ist die Kontrolle mies gelaufen, ist man selbst am Boden zerstört. Statt Entspanntheit kommt in mir Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit auf. Wie kann ich mir und den anderen helfen? Wer kann das mit mir tragen? Wer mag sich dieses traurige Gesicht ständig anschauen? Wer hält die Antwort aus, auf die gut gemeinte Frage: „Wie geht´s dir“?
Ich weiß, wie sich dieser Rucksack anfühlt – ich will ihn niemand anderem geben.
Nun sind alle traurig. Auch blöd.

Nach einigen Tagen bin ich wieder das alte Lächeln, das Hoffnung ausstrahlt. So oder so. Im Prinzip bin ich ja sehr froh, so wie ich bin- Wenn nur die gelegentliche Traurigkeit „aller“nicht wäre.

 

Das Video ist ein bisschen. ähh,.seltsam. Aber es klingt gut  🙂

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